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Energiespar-Tipps

Hier finden Sie wertvolle Experten-Tipps zum Energiesparen.

 

Energieausweis

Der Energieausweis ist für alle neuen Gebäude (Baugenehmigung nach dem 1.1.2006) dem Käufer oder Nutzer verpflichtend vorzulegen. Seit 1.1.2009 ist bei Verkauf, Vermietung und Verpachtung von Gebäuden oder Wohnungen mit einer Baubewilligung vor dem 1.1.2006 ein Energieausweis bis spätestens bei der Abgabe der Vertragserklärung vorzulegen. (Quelle: WKO Fachverband der Immobilien- & Vermögenstreuhänder, Energieausweis für Gebäude)

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Wärmedämmung

Eine gründliche Wärmedämmung der Gebäudehülle kann nicht nur rund 40 % des Energiebedarfes für die Heizung sparen, sondern erzeugt darüber hinaus auch rund 3 t weniger CO2 pro Jahr. Wichtig ist eine rundum effektive Dämmung sowie der Einbau von Wärmeschutzfenstern, eine modern geregelte Heizung und die kontrollierte Lüftung. Nur so kann sichergestellt werden, dass keine kostbare Wärme und somit Energie verlorengeht.

Auch bei der Ausführung der Dämmarbeiten ist auf handwerkliche Perfektion zu achten, damit keine Wärmebrücken z.B. bei Übergängen von Balkonen, Fenstern und Türen entstehen können. Hier besteht sonst die Gefahr von Schimmelbildung.

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Heizsysteme

Bevor Sie sich für ein neues Heizsystem entscheiden, sollten Sie auch sicher gehen, ob nicht auch entsprechende Dämmmaßnahmen angebracht sind. Beinahe 80 % der Energiekosten eines Haushaltes fallen für die Heizung an.

Nur durch eine optimale Abstimmung von Heizsystem und Wärmeverteilsystem, die den Erfordernissen des Gebäudes bzw. seiner Nutzung entspricht, kann eine optimale Wirkung erzielt werden. Innovative Heizsysteme wie Pelletsheizungen, Solarwärmeanlagen oder Wärmepumpen bringen weitgehende Unabhängigkeit von Öl und Gas.

Eine besonders umweltfreundliche Variante ist die Kombination von Pelletsheizung mit einer Solarwärmeanlage zur Warmwasseraufbereitung. Hier kann die Pelletsheizung im Sommer auch ganz abgeschaltet werden, ebenso bei der Wärmepumpenheizung, die besonders für großflächige Wand- oder Fußbodenheizungen geeignet ist.

Der Einsatz von Lüftungssystemen zur Wärmerückgewinnung kann im privaten Bereich bei Niedrigenergiehäusern sinnvoll sein.

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Dachbodenausbau

Der Dachbodenausbau wird immer beliebter. Zum einen bietet die Dachwohnung eine gemütliche Wohnatmosphäre andererseits sind gerade im städtischen Bereich die Grundstückspreise in fast unerreichbare Höhen gestiegen.

Bevor Sie jedoch an den Dachausbau gehen, sollten Sie unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen. Den Zustand der vorhanden Bausubstanz punkto Schädlingsbefall des Dachstuhles oder Tragfähigkeit der Dachkonstruktion kann nur er einwandfrei feststellen.

Besonderes Augenmerk gilt hier der richtigen Fensteranordnung zwecks Querlüftung der Räume. Ausreichender Sonnenschutz und gewissenhafte Wärmedämmung bieten Schutz sowohl gegen brütende Sommerhitze als auch gegen die stärkere Windbelastung unter dem Dach. Hier lohnt es sich allemal bei der Wärmedämmung etwas tiefer in die Tasche zu greifen - die Einsparungen bei den Energiekosten machen sich bemerkbar.

Sollten Sie neu bauen und Ihren Dachboden erst für einen späteren Ausbau vorsehen, lohnt es sich gleich bei der Hausplanung die Anschlüsse für Strom, Wassser, Abwasser bzw. die Lage der Treppe mitzuberücksichtigen.

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Fassadenrenovierung

Die Fassade bietet nicht nur Schutz gegen Wind und Wetter, sondern kann bei entsprechender Wärmedämmung mithelfen bis zu 35 % der Heizkosten zu sparen. Eine nachträgliche Wärmedämmung kann jederzeit angebracht werden und kommt meist als Verbundsystem zum Einsatz, d.h. zu den Dämmmaterialien werden die notwendigen Montage-, Klebe- und Putzstoffe gleich mitgeliefert. Hier bieten bereits die meisten Anbieter alternative Produkte, die keine klimaschädigenden Treibhausgase enthalten bzw. ohne diese aufgeschäumt wurden.

Reichen Ihre Fassadenmängel über Verschmutzungen und kleinere Risse hinaus, ist wiederum der Fachmann gefragt, der hochsteigender Feuchtigkeit aus Grundmauern und Umgebung auf die Spur geht. Hier helfen Ihnen spezialisierte Trockenlegungs-Unternehmen.

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Regenwassernutzung

Obwohl Österreich in der glücklichen Lage ist über eine gesicherte Wasserversorgung zu verfügen, ist der sparsame Umgang mit Trinkwasser eine wichtige Aufgabe.

Toilettenspülung, Waschmaschine, Gebäudereinigung oder Gartenbewässerung sind Bereiche, in denen dank moderner Filtertechnik Regenwasser ohne hygienische Bedenken Verwendung finden kann. Das Regenwasser wird in unterirdischen Speichern problemlos gesammelt und kommt bei Bedarf durch ausgereifte Regenwasser-Nutzungsanlagen zum Einsatz.

Rund 30 bis 50 % der Trinkwassermenge eines Haushaltes lassen sich durch die Verwendung von Regenwasser einsparen. Diese Anlagen sind genehmigungspflichtig, doch es sind sogar Zuschüsse und Förderungen möglich. Kontaktieren Sie unbedingt Ihre Gemeinde!

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Gartenbewässerung

Hier gilt primär die richtige Menge zur richtigen Zeit! Tagsüber wirkt jeder Wassertropfen durch die Sonneneinstrahlung wie ein Brennglas und die Verdunstung ist sehr hoch.

Zwischen 2:00 und 4:00 Uhr liegt diese unter 10%, zwischen 21:00 und 22:00 Uhr verdunsten immer noch 25 - 30%. Da natürlich niemand vor dem Morgengrauen gerne aufsteht um seinen Rasen zu gießen, wäre eine automatische computergesteuerte Bewässerungsanlage die Ideallösung.

Wer umweltbewusst denkt, verwendet in seinem Garten ebenfalls kein kostbares Trinkwasser sondern kostenlos anfallendes Regenwasser, das bereits sehr einfach durch einen Auslauf in ein Fallrohr am Hausdach gewonnen werden kann. Die billigste Variante ist die simple Regentonne! (Kindersicher!)

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Wasser sparen

Jeder von uns verbraucht täglich 120 bis 150 Liter Wasser! Bewusster Umgang im Haushalt kann erhebliche Einsparungen bringen.

Wohl den größten Wasserverbrauch, nämlich 40%, verursachen wir mit der WC-Spülung. Undichte WC-Spülkästen verbrauchen bis zu 50 l Trinkwasser pro Tag. Ein neuer Dichtring oder noch besser eine Spülung mit Spartaste schaffen hier rasche Abhilfe.

Ein weiterer Großteil fließt beim Baden und Duschen den Kanal hinunter. Auch hier sollte man daran denken, dass eine volle Badewanne die 3-4-fache Wassermenge einer Dusche verbraucht. Zusätzlich eingebaute Durchflussbegrenzer, ein zwischen Handbrause und Schlauch eingebauter Duschstopp oder eine elektronische Armatur (bis zu 70%!) können erhebliche Einsparungen bringen.

Geschirrspüler oder Waschmaschine nur in kompletter Befüllung einschalten trägt ebenfalls zum Wasser Sparen bei und reduziert zudem noch die Stromkosten.

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Barrierefreies Bauen

Bereits bei der Errichtung der eigenen vier Wände sollte man an die Veränderungen denken, die im Laufe eines Lebens eintreten können. Nachträgliche Änderungen sind immer teuer. Wer bereits vorausschauend plant, schafft sich seinen Lebensraum für die Zukunft und kann seine Wohnung auch im Alter mit geänderten Bedürfnissen und ohne weitere große baulichen Maßnahmen genießen. Auch kann jeder z.B. durch einen Gipsfuß in die Lage kommen "vorübergehend behindert" zu sein. Die Anforderungen der Grundlagen für barrierefreies Bauen sind in eigenen ÖNORMEN definiert und zusammengefasst. Die Förderungen für barrierefreies Bauen sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Setzen Sie sich aus diesem Grund mit dem Amt Ihrer jeweiligen Landesregierung in Verbindung.

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